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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2016
Der Inhalt:
Dossier

Der Himmel über Berlin

Viel Demo und ein bisschen Mission: Eindrücke von der »Langen Nacht der Religionen« in der Hauptstadt
von Dagmar Gester vom 07.10.2016
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Wir wollen Fremdheit überwinden und Vorurteile abbauen«, sagt Thomas Schimmel, der die »Lange Nacht der Religionen« in Berlin koordiniert. »Kommt doch mal in die Moschee, in die Kirche, ihr müsst auch keine Angst haben, missioniert zu werden.« Beinahe neunzig Berliner Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempel und Gemeindehäuser öffneten ihre Türen. Teilnehmen durften alle religiösen Gemeinschaften, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen.

Ein Blitz, ein Grummeln, ein Platzregen. Kurz bevor es losgeht, schüttet es in Strömen. Man überlegt, die »Lange Tafel der Religionen« in die Französische Friedrichstadtkirche zu verlegen. Doch das ist – Gott sei Dank – nicht nötig. So sitzen wir unter freiem Himmel an einem 25 Meter langen Tisch auf dem Gendarmenmarkt, weiß gedeckt, m

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