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Göttliches Daddeln

Computerspiele greifen immer wieder religiöse Motive auf. Ein Grund für Theologen, sich das Phänomen endlich genauer anzuschauen
von Esther Lehnardt vom 09.10.2015
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Der Raum ist von Kerzen erleuchtet. Hinter einem Altar zeigen wunderschöne Glasfenster das Bild einer Frau in altertümlichem Gewand. Auf dem Altar liegt ein Buch, auf dem man die Überschrift »Saint John« erkennen kann. Geht man weiter, hört man die Stimme eines Predigers. »Liebt den Propheten, denn er liebt den Sünder«, verkündet er. Was an eine Szene aus einer katholischen Messe erinnert, ist der Beginn des Computerspiels Bioshock Infinite.

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