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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2015
»Der Papst muss liefern«
Publik-Forum-Streitgespräch über Reformen in der katholischen Kirche
Der Inhalt:

Riesen auf tönernen Füßen

So viel Geld hatten die deutschen Kirchen noch nie. Infolge von hohem Beschäftigungsstand und Lohnsteueraufkommen nimmt ihr Reichtum rasant zu. Verantwortlich dafür ist das automatisch mitsteigende Kirchensteuer-Aufkommen. Doch angesichts des Auszugs an Gläubigen (Publik-Forum 18/15) erscheinen die Kirchen in den Augen vieler nachdenklicher Christen als ein reicher Riese auf tönernen Füßen. – Das Erzbistum Paderborn legte erstmals sein Vermögen offen und sorgt damit für eine Überraschung: Denn der Abschluss für 2014 weist rund vier Milliarden Euro aus, rund 700 Millionen Euro Vermögen mehr als das Erzbistum Köln. Bis dahin hatte Köln als die reichste Diözese gegolten. Offengelegt werden Vermögen der Bistümer infolge des Vertrauensverlustes, den der von Papst Franziskus 2014 in Limburg amtsenthobene Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ausgelöst hatte. Wichtigste Einnahmequelle in Paderborn ist laut Finanzchef Dirk Wummel die Kirchensteuer. Sie steige wegen der guten Konjunktur seit Jahren und habe 2014 die Rekordsumme von rund 376 Millionen Euro erreicht. Für 2015 werde ein weiteres Plus erwartet.

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