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Die Landflucht der Tiere

Immer mehr Tierarten schätzen das städtische Leben. Weil die Menschen das Landleben verändert haben
von Bernd Pieper vom 09.10.2015
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Als der Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich 1965 über die »Unwirtlichkeit unserer Städte« schrieb, kritisierte er die funktionale, seelenlose Nachkriegsarchitektur und ihre negativen Auswirkungen auf menschliche Gemeinschaft und Kommunikation. Auch für Tiere und Pflanzen galt die Stadt lange Zeit als der falsche Ort – laut, mit Abgasen verseucht und zubetoniert. Ein Trugschluss.

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