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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2014
Revolutionäre, wo seid ihr geblieben?
Der Herbst 1989 und sein Erbe
Der Inhalt:

Aufgefallen
Der Mundräuber

von Eva-Maria Lerch vom 10.10.2014
Kai Gildhorn beißt im Paddelboot in einen herrenlosen Apfel, gründet eine Internetplattform – und löst eine landesweite Bewegung aus
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»Ich war nie der typische Angestellte«, sagt Kai Gildhorn, »ich habe immer die Freiheit gesucht – und die Natur«. Als Kind der DDR ist er schon als 17-jähriger Matrose aus seiner vorpommerschen Heimat mit einem Handelsschiff zur See gefahren. Später wurde er Umweltingenieur, reiste durch die Welt, schrieb einen Outdoor-Reiseführer über den Treck zum Mount-Everest. Und dann kam die Sache mit »Mundraub«.

Der 42-Jährige mit den braunen Locken hat gemeinsam mit Freunden eine Internetplattform gegründet, um herrenloses Obst vor dem Vergammeln zu retten. Jeder und jede, der oder die irgendwo einen nicht abgeernteten Obstbaum oder Brombeerstrauch entdeckt, kann ihn hier eintragen. Nach zögerlichem Beginn und manch öffentlicher Kritik ist daraus nun eine Bewegung geworden, die sogar über Deutsch