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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2009
Aufbrechen.
Lehren aus einer Wahl, die für viele keine war
Der Inhalt:

Der Lebensmittel-Punkt

von Ralf Nestler vom 09.10.2009
Fünfzig CAP-Märkte bundesweit geben Behinderten Arbeit
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Vorsichtig zieht er die Limoflaschen im Regal nach vorn und dreht sie so, dass die Etiketten gut zu sehen sind. Dann geht er ein paar Schritte nach rechts und sortiert kleine Tetrapacks mit Mineralwasser nach ihrem Haltbarkeitsdatum. »Die alte Ware kommt nach vorn, damit sie bald verkauft wird«, sagt Matthias Simoni. Er arbeitet routiniert, und trotzdem hat der gelernte Verkaufshelfer in einem normalen Supermarkt keine Chance. Er ist ein bisschen langsamer als andere, und wenn es hektisch wird, fällt ihm schon mal eine Flasche herunter und geht zu Bruch.

Lange Zeit hat Simoni im CAP-Markt im mecklenburgischen Güstrow gearbeitet. Für ihn war das ein wichtige Lehrzeit und Erfahrung für künftige Jobs. Der Name des Markts ist abgeleitet von Handicap, fünf der sieben Mitarbeiter sind be