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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2016
Ein letztes Fest?
Der Protestantismus feiert die Reformation
Der Inhalt:

in Memoriam: Der Atom-Aussteiger

von Wolfgang Kessler vom 23.09.2016
Klaus Traube

Sein Leben würde ein spannendes Drehbuch für einen Film über die jüngere deutsche Geschichte abgeben: Klaus Traube wurde 1928 als Sohn eines jüdischen Zahnarztes geboren, der sich aus Verzweiflung über die Nationalsozialisten das Leben nimmt. Sohn Klaus muss wegen seiner jüdischen Abstammung das Gymnasium verlassen und kommt gegen Ende des Krieges ins Arbeitslager.

Nach dem Krieg macht er schnell Karriere. Als »Sozialdemokrat dachte ich, dass die Atomkraft Umweltprobleme löst und gleichzeitig Arbeit schafft«. Mit diesem Ziel vor Augen gelangte er in Spitzenpositionen der Atomindustrie, zuletzt auf den Chefsessel der Siemens-Tochter Interatom. Doch nach der Lektüre des wachstumskritischen Berichtes des Club of Rome 1972 und durch seine Kontakte zur Studen

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