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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2015
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 11.09.2015
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Herta Müller, in Rumänien aufgewachsene Schriftstellerin, hat den osteuropäischen Völkern vorgeworfen, sich hartherzig gegen Flüchtlinge zu zeigen und dabei ihre eigene leidvolle Vergangenheit zu vergessen. Länder, aus denen jahrzehntelang Menschen geflohen sind, müssten eigentlich besonders sensibel für Flüchtlinge sein, meint die Literaturnobelpreisträgerin. »Aber heute tun diese Länder so, als hätten sie mit Flucht noch nie etwas zu tun gehabt. Die nationalistischen Haltungen seien auch eine Spätfolge des Kommunismus. »Durch die Abschottung hat er ein gespenstisches negatives Nationalgefühl produziert, einen aggressiven Heimatbesitz.« In Ungarn hat Miklos Beer, katholischer Bischof von Vac, das Schweigen s

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