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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2015
Höchste Zeit
Klimakrise: Die Politik, der Papst und die Menschheit. Worauf es jetzt ankommt
Der Inhalt:

Religionen werden grün

von Johannes J. Frühbauer vom 11.09.2015
Impulse für ein interreligiöses ökologisches Weltethos
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Die Religionen sollen einen Dialog miteinander aufnehmen, »der auf die Schonung der Natur, die Verteidigung der Armen und den Aufbau eines Netzes der gegenseitigen Achtung und der Geschwisterlichkeit ausgerichtet ist«. Das wünscht sich Papst Franziskus. Diesen Dialog gibt es bereits, zumindest in bemerkenswerten Ansätzen. Schon in seiner grundlegenden Schrift »Projekt Weltethos« hat Hans Küng 1990 – im Anschluss an den Philosophen Hans Jonas – die planetarische Verantwortung für die Zukunft der Erde und das Überleben der Menschheit hervorgehoben. In der »Erklärung zum Weltethos«, die auf das Parlament der Weltreligionen von 1993 zurückgeht, heißt es: »Als Menschen haben wir – gerade auch im Blick auf künftige Generationen – eine besondere Verantwortung für den Planeten Erde und den Kosmos, für Luft, Wasser und Boden. Wi