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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2018
Hitze-Schock
Wie Landwirte und Verbraucher jetzt umsteuern müssen
Der Inhalt:

Der Letzte Brief (Vorsicht Satire!): Liebe Sponsoren,

leider kann ich in diesem etwas verspäteten Halbjahresbericht nicht viel Positives über unsere Notfall-Therapiegruppe von Spitzenpolitikern berichten, die Sie mit Ihrem Geld so großherzig unterstützen, um die Erde etwas friedlicher zu machen.

Einzig Kim Jong Un ist recht umgänglich geworden. Er schießt keine Raketen mehr durch den Raum. Er hat sie jetzt vor sich aufgebaut, strahlt über das ganze Gesicht, breitet alle fünf Minuten die Arme aus und ruft »Brüderchen« zu Donald Trump hinüber. Das verbuchen wir durchaus als Erfolg unserer Therapie. Donald Trump hingegen sucht mit jedem in der Gruppe Streit. Kleingruppenarbeit ist mit ihm unmöglich, weil er sich nur über Twitter beteiligt und alle beschimpft. Mich selbst nennt er einen Fake-Therapeuten. Kommt die Pause, baut sich Trump am Buffet auf und erhebt von den anderen Strafzölle, wenn sie Kaffee oder Tee trinken wollen. Alexander Gauland wiederum will keine Zweiergruppe mit Kim bilden, weil der Nordkoreaner, der die AfD super findet, nicht »richtig deutsch« aussehe. Erdogan will alle Gruppenmitglieder verhaften lassen, weil unser Therapiezentrum angeblich von der Gülen-Bewegung getragen werde. Horst Seehofer hat sich aus Kissen und Decken ein Transitzentrum gebaut, wie er sagt. Wenn jemand zum Beispiel von der Toilette kommt, will er ihn stets zurückweisen, weil die Gruppe voll sei. Und am Ende der Pause gibt es immer ein riesiges Theater, weil er will, dass sich alle ausweisen. Haben es die Patienten an Seehofer vorbeigeschafft, fordert Alexander Dobrindt von allen, die an seinem Stuhl vorbeiwollen, eine Mautgebühr, vor allem von den Ausländern.

Auch Traumarbeit ist in dieser Gruppe schwierig: Kim träumt davon, als atomare Rakete ins Weiße H