»Nicht zuständig«
Die katholischen Bischöfe in der DDR, vor allem der ehemalige Magdeburger Bischof Joachim Braun und der damalige Vorsitzende der Berliner Bischofskonferenz, Kardinal Joachim Meisner, haben Mitglieder der katholischen basiskirchlichen Initiative Aktionskreis Halle nicht vor staatlicher Drangsalierung geschützt. Zu diesem Ergebnis kommt der Erfurter Kirchenhistoriker Sebastian Holzbrecher in seiner Dissertation. Im Aktionskreis Halle hatten sich katholische Laien und Kleriker zusammengeschlossen, die mit der mangelnden bischöflichen Rezeption der Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils in der DDR unzufrieden waren und mehr Mitbestimmungsrechte der Laien forderten.
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