Rast machen in Rabanal
von
Thomas Seiterich
vom 05.08.2016
Pater Pius kommt soeben von der Stachelbeerernte im Klostergarten. Und nach unserem Gespräch wird der weißhaarige Bayer im schwarzen Benediktinerhabit auf dem Klosterfeld nach den Tomaten sehen. »Ja«, sagt er, »als ich nach vier Jahrzehnten in Tansania, Kenia und Uganda nach Spanien in die Berge von Leon umzog, da habe ich mit siebzig Jahren noch einmal neu angefangen. Ich musste Spanisch lernen und in einer völlig neuen Lebenswelt heimisch werden. Ich habe mich auf das Leben mit den Jakobspilgern eingestellt.«
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Datum der Erstveröffentlichung: 05.08.2016

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