Göttlicher Kreislauf
Kino. Kaito lebt nach der Trennung seiner Eltern bei seiner Mutter auf der subtropischen Insel Amami-Oshima. Der Stadtjunge, der sich nach seinem Vater in Tokio sehnt, fühlt sich nicht wohl auf der von Taifunen umtosten Insel und hat Angst vor dem Meer. Das Mädchen Kyoto dagegen springt sogar in Schuluniform in den Ozean. Zwischen den beiden Halbwüchsigen entsteht eine Freundschaft, aus der, ginge es nach der unbefangenen Kyoto, mehr werden könnte: mehr Meer, das hier auch symbolisch für die körperliche Verschmelzung steht. Während sich die zwei annähern, bereitet sich Kyotos schwerkranke Mutter, die Schamanin des Dorfes, auf ihren Tod vor.
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