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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2020
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft
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Im Schlachthof

von Birgit Roschy vom 10.07.2020
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Dokumentarfilm. Lockdown in Gütersloh! 1331 infizierte Schlachthofmitarbeiter! Die hohe Zahl an Covid-19-Fällen beim Großschlachter Tönnies hat die Öffentlichkeit aufgeschreckt und den Blick auf die furchtbaren Arbeitsbedingungen der Leiharbeiter gelenkt. Doch die Missstände sind längst bekannt. Das zeigt der Dokumentarfilm »Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit«, dessen Regisseurin drei Jahre das Leben südosteuropäischer Arbeitsmigranten, die bei Tönnies beschäftigt sind, beobachtet hat. Er zeigt keine Horrorbilder von der Schlachtbank, sondern demonstriert die systemische Ausbeutung von Tier und Mensch mit Streiflichtern aus deren Alltag. Die Geflügelfabrik Wiesenhof sei »noch schlimmer«, sagen da etwa Arbeiter, die sich mit einem Unterschlupf auf dem Campingplatz arrangiert haben. Und erzählen entsetzliche Geschichten von Fließband-Unfällen, abgerissenen Armen, Arbeitern, die wie Schweine zerteilt wurden. Jemand berichtet von einer Rumänin, die aus Angst um ihren Job ihr Neugeborenes in den Büschen zurückließ. Gezeigt werden auch engagierte Betreuer, die mit Sprachunterricht, Beratung oder auch mit Predigten auf der Kanzel für humanere Arbeitsbedingungen kämpfen. Der Film zur Stunde – derzeit in Pforzheim im Rahmen der Ausstellung »Risikogruppen« (3. 7. bis 2. 8.) zu sehen und ab 22. Oktober im Kino.

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