Aufgefallen
Samariter in der Wüste
Scott Warren zieht 2014 in das Städtchen Ajo in der Sonora-Wüste in Arizona, um dort seine Doktorarbeit in Kulturgeografie zu schreiben. Er lebt seitdem an einer der gefährlichsten Migrationsrouten des amerikanischen Kontinents. Nirgendwo längs der Südgrenze der USA sterben mehr Menschen als in dieser Wüste, wo die Temperaturen auf mehr als fünfzig Grad steigen. In den vergangenen zwanzig Jahren sind in der Gegend, in der Warren lebt, die Überreste von mehr als 7000 Migranten geborgen worden. Warren beschließt, aktiv zu werden.
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