»Kirche rettet« – im Mittelmeer
Die deutschen Hilfsorganisationen Sea-Eye und Sea-Watch, die Flüchtlinge im Mittelmeer retten, haben die Initiative »Kirche rettet« gegründet. Sie wollen damit den Kirchen für ihre Hilfe danken und deren Engagement sichtbar machen. In diesem Jahr hätten die beiden Organisationen bereits 190 000 Euro aus dem Raum der Kirchen erhalten. »Ohne sie wären keine Rettungseinsätze möglich gewesen«, sagt Sea-Eye-Vorsitzender Gorden Isler. Die Kirchen seien wichtige Bündnispartner. Die Evangelische Kirche in Deutschland habe ein Suchflugzeug mit 100 000 Euro unterstützt, die Diözese München-Freising die Einsätze des Rettungsschiffes Alan Kurdi mit 50 000 Euro. Das Mennonitische Hilfswerk habe Sea-Eye in den vergangenen beiden Jahren mit mehr als 50 000 Euro gefördert.
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