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Die Stadt ohne Hass

Bürgermeister Mike Gonnelli zeigt in der US-Kleinstadt Secaucus, wie Zusammenhalt trotz politischer Spaltung funktionieren kann – mit pragmatischer Politik, gelebter Vielfalt und einer klaren Haltung gegen Hass.
von Kristin Kasten vom 07.06.2026
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Die Kuscheltier-Strategie: Bürgermeister Mike Gonnelli verteilt sie an Schulkinder. (Foto: © Sascha Montag)
Die Kuscheltier-Strategie: Bürgermeister Mike Gonnelli verteilt sie an Schulkinder. (Foto: © Sascha Montag)

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Die Skyline von Manhattan ragt über Secaucus auf, wirkt nah, und doch ist die Kleinstadt auf der anderen Seite des Hudson eine andere Welt als New York. Die Rasenflächen sind gestutzt, die Gehwege sauber, kein Gedränge, kein Hupen. Vor dem Stadtmuseum steckt eine hölzerne Fahne im Rasen. »We are all in this together« steht darauf, wir sitzen alle im selben Boot.

Wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt steht ein grauer Betonbau: das Rathaus von Secaucus. Hinter der nüchternen Fassade versucht ein Bürgermeister etwas, das selten geworden ist in den USA: Beweisen, dass Gemeinschaft auch in Zeiten politischer Spaltung möglich sein kann. Mike Gonnelli, 70, breitet die Arme aus, als wir sein Büro betreten. »Ich bin Mike. Schön, dass ihr hier seid.« Sein Schreibtisch ist vollgestellt mit Kuscheltie

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