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Mietkrise
Die Stadt als Umzugshelfer

Viele Menschen würden aus ihrer zu groß gewordenen Wohnung ausziehen – wenn sie es sich leisten könnten. Die Stadt Mainz hilft ihnen jetzt. Das ist eine gute Idee! Ein Kommentar.
von Mathea Willmann vom 05.06.2026
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Beengte Lage: Jede neunte Person in Deutschland lebt in einer überbelegten Wohnung. (Foto: PA/DPA/Fredrik von Erichsen)
Beengte Lage: Jede neunte Person in Deutschland lebt in einer überbelegten Wohnung. (Foto: PA/DPA/Fredrik von Erichsen)

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Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist angespannt. Es gilt: Wer eine Bleibe hat, versucht die Wohnung zu halten – auch wenn diese nicht mehr zu den eigenen Bedürfnissen passt, weil beispielsweise die Kinder ausgezogen sind. So kann ein funktionierender Wohnungsmarkt nicht aussehen. Ein Umzug darf kein finanzielles Risiko sein. Laut einer Studie des Statistischen Bundesamts lebten im vergangenen Jahr 11,7 Prozent der Menschen in einer nach EU-Kriterien zu kleinen Wohnung. Gleichzeitig wird der Anteil derer, die in einer für ihre Bedürfnisse zu großen Wohnung leben, auf 35 bis 45 Prozent geschätzt. Doch ein Umzug in eine kleinere Wohnung lohnt sich finanziell nur selten. Wer einen neuen Mietvertrag unterzeichnet, zahlt für die kleine Wohnung häufig mehr als für die große mit dem alten Mietvertrag.

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