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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2015
Zum Anbeißen
Christian Nürnberger: Warum mir der Protestantismus schmeckt
Der Inhalt:

Mürrischer Meister

von Birgit Roschy vom 22.05.2015
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DVD. Turner, das ist doch der mit den flirrenden Sonnenuntergängen am Meer? In der Tat war der britische Maler ein Wegbereiter der Impressionisten – aber auch der abstrakten Malerei, wie das ungewöhnliche Filmporträt »Mr. Turner« zeigt. Die Chronik beginnt 1825 mit William Turners später Schaffensphase, in der sich der etablierte Künstler allmählich von der gegenständlichen Malerei wegbewegt. Regisseur Mike Leigh skizziert ihn ganz ohne Geniekult als Menschen, der vor allem in seinen Gemälden lebt. Dabei ähnelt der massige Londoner mehr einem brummigen Handwerker als einem nervösen Bohemien. Es gibt zwar eine Exfrau und Kinder, die Unterhalt von ihm wollen. Doch der Einzelgänger schweigt zu ihren Vorwürfen; manchmal grunzt er auch. »Gemanagt« wird der Exzentriker, der seine Werke in der