Zeitzeuge
Vom Überleben und Weitergeben

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Andrei Iwanowitsch Moiseenko war 15, als deutsche Soldaten ihn aufgriffen. Ein Alter, in dem die meisten Jugendlichen in der Schule sitzen – so wie die Schülerinnen und Schüler, die an diesem Frühlingsfreitag in der Aula der Evangelischen Schule Berlin Zentrum vor ihm sitzen.
Moiseenko ist damals auf der Suche nach Essen für seine Geschwister; unterwegs durch Dörfer in der Bukowina. Der Vater ist gefallen, die Stiefmutter wurde bei einem Angriff der deutschen Wehrmacht getötet. Er wird nach Deutschland verschleppt, zur Zwangsarbeit gezwungen und im Mai 1944 ins KZ Buchenwald gebracht.
Mehr als 80 Jahre später steht er im dunkelblauen Anzug und in Sportschuhen vor Jugendlichen, die so alt sind wie er damals, und erzählt. Von der Munitionsfabrik bei Leipzig, in der er Zwan




