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Rücksichtslos nach oben

Der Tod der Sherpas am Everest ist eine Folge westlicher Lebensphilosophie
von Markus Dobstadt vom 09.05.2014
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Das Unglück am Mount Everest, bei dem im April 16 nepalesische Bergführer getötet wurden, wird Folgen haben. Die Sherpas, die jährlich Hunderte westlicher Touristen auf den höchsten Berg der Erde geleiten, haben ihre Arbeit niedergelegt – aus Trauer und aus Protest, damit die Regierung ihr Risiko besser absichert. Denn immer wieder sterben Angehörige der Volksgruppe, einer kleinen Minderheit in Nepal, am Berg. Unter anderem verlangen sie mehr Geld für die Hinterbliebenen.

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