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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2017
Der Inhalt:

Verschüttete Milch

von Gitta Düperthal vom 28.04.2017
Macho-Sex am Meeresstrand, Erholung nach dem Kriegseinsatz, Ausbruch aus der Familie: Das Internationale Frauenfilmfestival zeigt den Kampf und die Lust von Frauen in einer Welt, die außer Kontrolle geraten ist
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Das Plakat des Internationalen Frauenfilmfestivals zeigt eine Frau mit verstörtem Gesichtsausdruck, in der Hand hält sie ein Glas, aus dem die Milch läuft. Macht die Frau das absichtlich, aus Widerstandsgeist? Oder handelt es sich um eine Geste der Erschütterung über den Zustand einer aus den Fugen geratenen Welt?

Mit klarem Blick auf die Gegenwart hat das Filmfestival in Dortmund das Motto »Alles unter Kontrolle« gewählt. Denn vieles ist außer Kontrolle. Frauenrechte, die als errungen galten, werden wieder zurückgenommen. Patriarchen in Regierungsverantwortung maßen sich an, Frauenrechtsorganisationen Geld zu streichen, zu beurteilen, was in ihren Augen »sittlich« ist.

In diesem Spannungsfeld waren die 120 Filme von Regisseurinnen aus 31 Ländern angesiedelt, die währen

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