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Die Katastrophe von Tschernobyl
Der GAU

Vor 40 Jahren explodierte Block 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl. Es starb die Illusion von der sicheren Kernenergie. Kehrt sie heute zurück?
von Matthias Drobinski vom 14.04.2026
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Das Bild der Katastrophe: Der geborstene Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl (Foto: PA / Volodymyr Repik)
Das Bild der Katastrophe: Der geborstene Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl (Foto: PA / Volodymyr Repik)

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Er wollte es nicht tun, weil er das Schlimmste befürchtete. Und tat es dann doch, auf Anweisung von oben. Am 26. April 1986, um 1:23:40 Uhr Ortszeit, betätigte der Ingenieur Leonid Toptunow den Schalter zur Schnellabschaltung von Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl. Der Test der Notstromversorgung sollte weitergehen, allen Problemen zum Trotz. Doch der Reaktor schaltete nicht ab. Er erhitzte sich immer mehr. Das Reaktorgebäude barst, glühendes Graphit fing Feuer. Der GAU war da, der größte anzunehmende Unfall. Eine riesige radioaktive Wolke zog Richtung Norden und Westen. Leonid Toptunow öffnete noch von Hand die Kühlwasserventile in den Katakomben des Reaktorgebäudes, vergebens. Tödlich verstrahlt starb er am 14. Mai.

40 Jahre ist es her, dass der Reaktor in Tschernobyl explodierte, ein halb

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