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Die alles Unheil bringen

Uiguren in China: Eine verfolgte islamische Minderheit, die nur wenige Fürsprecher hat
von Shi Ming vom 11.04.2014
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Im Morgengrauen des 8. März schlug die Nachricht ein: Ein Flugzeug der Malaysia Airlines sei auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking vom Radarschirm verschwunden. Acht Stunden später veröffentlichte die Airline im Hotel Lido in Peking die Namensliste von 239 Insassen des Flugs MH 370, darunter 150 Chinesen. Obwohl bis heute nicht geklärt ist, ob es ein Unfall, eine Explosion, eine Terrorattacke oder eine Entführung war, erregte etwa zwanzig Stunden nach der ersten Meldung das Zentrale Chinesische Fernsehen Aufsehen. Der Sender versah ein Foto des Fluggastes Nr. 84 mit einem Mosaik, auch der Name darunter wurde verfremdet. So, als handle es sich um eine Akte XY … Es war also eine Sendung mit der Bitte an alle: Sucht den Täter! So setzten unzählige Internetfreaks denn auch alle Tricks ein und wurden fündig: Es handelt sich bei der verdunkelten Identität um einen uigurischen Maler namens Maimaitijang Abula.

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