Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2014
Der Inhalt:
Dossier

Der Westen zur Stunde null

von Birgit Roschy vom 11.04.2014
Artikel vorlesen lassen
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Filmtipp. Sie ist auf dem Weg in den »goldenen Westen«: Nelly darf nach vielen Schikanen mit ihrem kleinen Sohn Alex in die »BRD« ausreisen. Doch Westdeutschland bleibt ihr zunächst versperrt. Gefangen in bürokratischen Aufnahmeprozeduren, muss sie im Berliner Notaufnahmelager Marienfelde ausharren. Es ist 1978, der Kalte Krieg ist in vollem Gange, und Flüchtlinge aus der DDR werden von alliierten Geheimdiensten verhört. Ein CIA-Offizier interessiert sich auffällig für die junge Frau – gerade weil sie sich, der Stasi entkommen, der entwürdigenden Aushorchung verweigert. Nelly kann und will die Verdachtsmomente rund um den Vater ihres Sohnes nicht aufklären. Doch je mehr sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt, desto mehr zweifelt sie. In der monatelangen Transitphase zwischen Ost und West erlebt sie Momente existenzieller Verunsicherung. Ist jener nette Flüchtling, der ihr helfend unter die Arme greift, ein Stasispitzel? Inspiriert von Julia Francks Roman »Lagerfeuer«, lässt Regisseur Christian Schwochow (»Der Turm«) vieles offen. Statt zum Agentenkrimi entwickelt sich sein preisgekrönter Film zur sensiblen Aufarbeitung eines Kapitels deutsch-deutscher Geschichte. Und zur Parabel über die »Stunde null« zwischen Entwurzelung und Neubeginn. Nelly – gespielt von Jördis Triebel – steht stellvertretend für viele Flüchtlinge, die sich der Last der Vergangenheit entledigen müssen, um neu Fuß zu fassen.

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00