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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2015
Der Inhalt:
Dossier
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Muhammad Ashafa und James Wuye

von Thomas Seiterich vom 13.03.2015
Nigeria: Der Imam und der Pastor hassten sich. Heute vermitteln sie zwischen Muslimen und Christen
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Zwillingsbrüder? Nein. Doch die beiden Theologen wirken wie Plisch und Plum im Krisenstaat Nigeria, der von religiös unterlegten Bürgerkriegen zerstört wird. Beide sind im Jahr 1960 geboren, der sunnitische islamische Theologe Muhammad Ashafa und James Wuye, der Pastor der Pfingstkirche Assemblies of God. In den Religionskriegen der 1990er-Jahre in ihrer Heimatregion Kaduna mischen die beiden kräftig mit, als hasserfüllte Heißsporne. Beide erzählen, dass der Imam Ashafa dem Pfingstler Wuye 1995 am liebsten ein Killerkommando auf den Hals gehetzt hätte. Die Wende kommt für jeden der beiden aus der eigenen Religion. Ein älterer Pfarrerkollege stoppt Wuye und machte ihm klar: »Du kannst nicht über die Liebe Jesu predigen mit diesem Hass im Herzen.« Ähnlich ergeht es Ashafa. Die so Geläuterten finden einen Draht zueinander. Irgendwann wächst eine Freundschaft zwischen den Männern. 2001 gründen sie – »als Heilungsprozess«, wie Wuye sagt – das Interfaith Mediation Centre. Dieses Zentrum für Versöhnungsarbeit engagiert sich seither in den religiösen Konflikten Nigerias, die allesamt soziale Ressourcenkämpfe sind. »In der Religion steckt viel Kraft zum Guten«, sagen die beiden Friedensarbeiter.

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