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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2011
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Schluss mit der Schönfärberei

Kritische Aktionäre machen multinationalen Konzernen Druck
von Siegfried Pater vom 29.04.2011
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In den Anfangsjahren wurden die Kritischen Aktionäre bestenfalls belächelt, bei den Hauptversammlungen oftmals sogar ausgebuht. »Heute, nach 25 Jahren, sind wir Teil der Aktionärskultur«, sagt Axel Köhler-Schnura, Gründungsmitglied des Dachverbandes und Vorstand des Netzwerkes der Coordination gegen Bayer-Gefahren. Viele Kampagnen der Kritischen Aktionäre, wie diejenige 1997 für weltweit verbindliche Sozialstandards und für Klimaschutz, seien später von einer breiten Öffentlichkeit getragen worden. Unternehmen, die dies aufgegriffen haben, können heute Imagegewinne verbuchen.

Ging es den Kritischen Aktionären anfangs insbesondere um das Anprangern von eklatanten Missständen, die zu schweren Unfällen und Umweltvergiftungen führten, g

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