Die Herrin der Naturschutzinsel

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Der Winter auf der Oie ist kalt. Der Wind pfeift über die Insel und ums Haus. Bis Mitte März sind wir nur zu viert hier: zwei Freiwillige, die ein ökologisches Jahr machen, ein Bundesfreiwilliger und ich. Abends sitzen wir zusammen im Aufenthaltsraum, wo der Kamin steht. Mein Zimmer hat so etwa zehn Grad. Zum Schlafen reicht das aus und wenn wir rausgehen, ziehen wir uns warm an.
Seit einem Jahr bin ich die Stationsleiterin auf der Oie, einer kleinen Insel, 54 Hektar groß, zwischen Rügen und Usedom. Ich bin verantwortlich für das ganze Naturschutzgebiet, für die Koppeln und Schafe und die verbuschten Flächen, auf denen wir versuchen, die Brombeeren zurückzudrängen, die sich hier wie verrückt ausbreiten. Vor allem aber zählen wir Vögel, fangen sie und beringen sie in den Zugzeiten von März bis Ju
Annika Heinbach, geboren 1999 auf Rügen, hat Naturschutz und Landschaftsplanung studiert.




