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Publik-Forum, Heft 4/2024
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Lebensmittelpreise »Treiber der Inflation«

vom 22.02.2024
Chefin der Verbraucherzentralen fordert politische Maßnahmen gegen hohe Preise.
Preisschock für Verbraucher: Nahrungsmittel wurden 2023 um durchschnittlich 12,4 Prozent teurer (Foto: istock by Getty / Miljan Lakic)
Preisschock für Verbraucher: Nahrungsmittel wurden 2023 um durchschnittlich 12,4 Prozent teurer (Foto: istock by Getty / Miljan Lakic)

Landwirte, Lebensmittelhersteller, Händler und Bundesregierung sollen auf einem Gipfeltreffen beraten, wie der Anstieg der Lebensmittelpreise begrenzt werden kann – das fordert Ramona Pop, Vorständin des Bundesverbands der Verbraucherzentralen. Außerdem sollten Menschen mit wenig Geld eine Einmalzahlung erhalten, um sie von der Teuerung zu entlasten.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 04/2024 vom 23.02.2024, Seite 29
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Es sei »nicht mehr nachvollziehbar, warum die Lebensmittelpreise weiter steigen, aber die Energiepreise zum Beispiel wieder sinken«, sagte Pop den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bei der Preisentwicklung brauche es »mehr Transparenz«. Die Bundesregierung müsse »genau hinschauen«, dass die Hersteller und der Handel ihre Marktmacht nicht ausnutzen. Lebensmittel seien die »Preistreiber der Inflation«.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge lag die Inflationsrate in Deutschland 2023 bei insgesamt 5,9 Prozent. Bei Nahrungsmitteln hingegen war sie im gleichen Zeitraum doppelt so hoch: Lebensmittel verteuerten sich im Durchschnitt um 12,4 Prozent.

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Georg Lechner 25.02.2024, 18:07 Uhr:
Ich weiß nicht, wie die Zahlen für D. aussehen, aber in Ö. bekomen die Bauern 29 Cent pro Liter Mich und der Anteil des Weizenpreises pro Semmel liegt zwischen 1 und 2 Cent.
Die Forderung nach Transparenz bei den einzelnen Stufen der Wertschöpfung ist jedenfalls berechtigt.

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