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Personen und Konflikte

vom 23.02.2018
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Christoph Schönborn, Kardinal von Wien und Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz, und der Salzburger Erzbischof Franz Lackner haben den emeritierten Salzburger Weihbischof Andreas Laun öffentlich scharf kritisiert, weil dieser Segnungen homosexueller Partnerschaften mit KZ-Segnungen verglichen hatte. Laun sagte: »Den Segen Gottes kann man für Sünder, aber nicht für die Sünde erbitten … Also könnte man kein Bordell einweihen, kein KZ oder Waffen segnen.« Lackner sagte, es sei »unverständlich, wie man systematische Verbrechen gegen die Menschheit in irgendeiner Weise in Zusammenhang mit gleichgeschlechtlichen Lebensformen bringen kann«. Schönborn sagte, die Kirche müsse auf die Herausforderung durch die »Ehe für alle« »behutsame Antworten geben, die die Würde aller Betroffenen im Blick haben«. Im Sinne Launs äußerte sich indes auch Kardinal Gerhard Ludwig Müller, ehemals Präfekt der Glaubenskongregation: »Wenn ein Priester ein homosexuelles Paar segnet, ist das ein Gräuel an heiliger Stätte: etwas gutzuheißen, was Gott nicht gutheißt.«

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