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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 3/2020
Geht doch!
Der Synodale Weg der katholischen Kirche
Der Inhalt:

Lieber Herr Scheuer,

vom 14.02.2020
Der Letzte Brief (Vorsicht Satire!):

es war sehr verdienstvoll von Ihnen, den ADAC an seine ureigenste Aufgabe zu erinnern. Dafür möchten ich Ihnen im Namen der deutschen Automobilhersteller aufrichtig danken. Wenn nicht einmal mehr der Allgemeine Deutsche Automobilclub geschlossen gegen wahnwitzige Ideen wie ein Tempolimit eintritt, zeigt das, wie stark der Einfluss wirrköpfiger Klimahysteriker und Greta-Versteher mittlerweile geworden ist. Das Automobil, einst Symbol für Freiheit und Fortschritt, ist zum gesamtgesellschaftlichen Sündenbock geworden!

Aus unserer Sicht ist allerdings der Kampf, den immer mehr Städte gegen die Pkws führen, noch bedenklicher als die Propaganda gegen das Recht, seine Geschwindigkeit frei wählen zu dürfen. Da müssen wir ran. Wir brauchen dringend ein Reframing, eine Umkehr der Debatte, ja, eine Rückeroberung der kulturellen Hegemonie.

Die Lobby der Unmotorisierten Verkehrsteilnehmer hat es geschafft, viele positive Schlagwörter für sich zu besetzen. »Gesundheit« ist so ein Wort, das mittlerweile kaum noch mit dem Automobil verbunden wird. Wieso eigentlich? Gerade Asthmatiker und Lungenkranke sollten sich darüber klar werden, dass die sauberste Luft – frei von Pollen und Rußpartikeln – im Inneren eines gut klimatisierten SUVs zu finden ist. Moderne Filtersysteme erzeugen dort fast Reinraum-Verhältnisse!

»Sicherheit« ist auch so ein Wort. Was bitte ist an engen, von Fußgängern und Radfahrern heimgesuchten Innenstädten erstrebenswert? Je weniger Autos auf den Straßen sind, desto mehr Obdachlose, Drogenabhängige und Kriminelle tummeln sich auf den Randstreifen, weiß jeder Kriminologe. Diese Botschaft müssen wir nach vorne bringen. Sogenannte »Gehwege« braucht in Zukunft kein Mensch mehr; sie sind so überflüssig wie ein Rinnstein.

Genau betrachtet ist das ganze Konzept »Stadt« mit seinen Unfallrisiken und hygienischen Mängeln (Stichwort Corona-Virus!) ein Relikt aus dem Mittelalter. Wer braucht das denn? Das Einkaufen könnten uns intelligente selbstfahrende Autos längst abnehmen, wenn eine entsprechende Infrastruktur geschaffen würde mit Drive-in-Shops und ordentlichen Straßen.

Immerhin, in Japan hat man die Zeichen der Zeit erkannt: Da es auch dort nicht gelingt, den öffentlichen Raum für notorische Mobilitätsverweigerer wie Fußgänger und Radfahrer zu sperren, wi

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