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Im Blick

Unter dem Schnee liegen Seltene Erden. Ein Grund für das Interesse der USA an Grönland. Doch über diese Schätze wollen die Menschen in Narsaq selbst bestimmen.
von Birgit-Sara Fabianek vom 28.01.2026
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Das Kuannersuitplateau in Südgrönland (Foto: laif/Jan Richard Heinicke)
Das Kuannersuitplateau in Südgrönland (Foto: laif/Jan Richard Heinicke)

Das Kuannersuitplateau in Südgrönland (dänisch Kvanefjeld) wirkt wie eine verzauberte Postkartenidylle. Zwischen Fjorden und Gletschern ruhen Berge aus mehr als 70 seltenen Mineralarten, ohne die Smartphones, E-Autos und Windräder weniger leistungsfähig, elektrisch oder grün wären. Während die Nachfrage nach Seltenen Erden steigt und China die Förderung und Verarbeitung fast allein beherrscht, rücken Vorkommen wie das in Grönland ins Interesse der USA – weniger als Landschaft, mehr als Lagerhalle. Im Zentrum dieses geopolitischen Konflikts liegt die kleine Stadt Narsaq, deren Bewohner sich seit Jahrzehnten gegen den Abbau stemmen. Für die Menschen in Grönland ist das Kvanefjeld kein Tresor fremder Mächte, sondern Teil ihrer Heimat. Ein Schatz, ja – doch über den Schlüssel wollen sie selbst bestimmen.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 2/2026 vom 30.01.2026, Seite 2
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