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Publik-Forum, Heft 2/2020
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Die Frauenfrage aus orientalischer Sicht: Welche Rechte hat eine arabische Christin?

von Claudia Mende vom 25.02.2020
Orientalische Kirchen teilen meist die konservativen Werte ihrer islamischen Umwelt. Doch die arabischen Christinnen wehren sich neuerdings gegen ihren Status als Personen zweiter Klasse. Ihr Kampf wird lange dauern, doch er hat Chancen auf Erfolg
Koptisches Brautpaar: Was tun, wenn die Ehe nicht hält? (Foto: O’Kane/Alamy Stock Photo)
Koptisches Brautpaar: Was tun, wenn die Ehe nicht hält? (Foto: O’Kane/Alamy Stock Photo)

Anders als in Europa haben die Religionsgemeinschaften im Nahen Osten und in Nordafrika noch große Macht über das Leben ihrer Mitglieder. Denn die Staaten überlassen es den Religionen, Fragen von Eheschließung, Scheidung, Sorgerecht und Erbschaft selbst zu regeln. Islamische beziehungsweise kirchliche Würdenträger entscheiden so über wichtige Fragen im Leben des Individuums.

So brauchen Christen zur Heirat den Segen der Kirche, denn eine Zivilehe gibt es bisher nicht – außer in Tunesien. Scheitert eine Ehe, fangen die Probleme an. Orientalische Kirchen akzeptieren Scheidung nur in eng gefassten Ausnahmen, zu denen Ehebruch oder der Übertritt eines Partners zum Islam zählen. Das führt dazu, dass es für arabische Christen fast unmöglich ist, sich legal scheiden zu lassen. Selbst wer die Scheidungsurkunde in der Hand hält, hat weitere Hürden vor s

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