Spurensuche in Casablanca
»Wir werden auch diese Krise überstehen«

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Das kleine Museum liegt einsam in der Mittagssonne. Die einzige Mitarbeiterin macht gerade ein Nickerchen, Kopf auf dem Tisch. Sie sei müde, sagt die ältere Frau entschuldigend, und es seien ja keine Besucher da. »Schauen Sie sich ruhig um.« Vor der Tür läuft ein Soldat gelangweilt auf und ab.
Das einzige jüdische Museum in der arabischen Welt liegt unscheinbar in einem Wohnviertel der marokkanischen Wirtschaftsmetropole Casablanca, einer Stadt mit vier Millionen Einwohnern, in der man den alten kosmopolitischen Geist des Mittelmeerraumes noch spürt. Casablanca ist eine Schnittstelle zwischen Afrika und Europa. Hier mischen sich Franzosen, Italiener, Griechen, Araber, Berber und Zuwanderer aus Afrika südlich der Sahara. In der Architektur treffen Bauhaus und Jugendstil auf die große Moschee Hass
Claudia Mende ist freie Journalistin mit Schwerpunkt arabische Welt.




