Kolumne von Peter Otten
Greta, Agnes und das Akkordeon

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Die Landesmusikräte in Deutschland haben das Akkordeon zum Instrument des Jahres gewählt. Und ich finde: vollkommen zu Recht. Damit tritt das Akkordeon die Nachfolge solch ehrwürdiger Instrumente wie der Oboe, der Bratsche, des Cellos oder auch der Orgel an. Wobei: Das Akkordeon ist ja eher ein Lebensentwurf als ein Instrument. Es steht nicht geschniegelt im Konzertsaal und schaut auf das Publikum herab. Es sitzt auf der Parkbank, im Treppenhaus, im Zirkus, auf dem Schiff, in der Küche. Es ist ein tragbares Orchester, das ohne Steckdose auskommt und nichts als Luft zum Funktionieren braucht.
Der Karneval in Köln ist ohne den »Quetschebüggel«, wie das Akkordeon hier liebevoll genannt wird, vollkommen undenkbar. Das wäre wie der Dom ohne Türme oder Kölsch ohne Schaum. Man stelle sich das Lied »Me
Peter Otten, geboren 1969, ist Pastoralreferent in St. Agnes, mitten in Köln. Dort lebt er mit seiner Frau und Seelsorgehund Greta. Die Kolumne schreibt er im Wechsel mit Anne Lemhöfer und Fabian Vogt.




