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Editorial
Das Rätsel Zeit, die Lage in Venezuela und der wirklich letzte Letzte Brief

Was in der ersten Ausgabe 2026 in Publik-Forum steht.
vom 13.01.2026
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Liebe Leserin, lieber Leser,

Matthias Drobinski (Foto: Ute Victor)die Zeit ist eine merkwürdige Angelegenheit: Noch nie hatten wir so viel von ihr, und doch herrscht Zeitnot allerorten. Zu Beginn dieses Jahres steigt der Theologe und Philosoph Godehard Brüntrup ganz tief ein ins»Rätsel Zeit«: Wenn es einen Gott gibt, der schon weiß, wie es ausgehen wird mit uns – wie kann dann der Mensch frei sein in seinen Entscheidungen? Wie Brüntrup – mithilfe der Quantenphysik – zu der These kommt, dass nicht einmal Gott die ungeschaffene Zukunft wissen kann, das lesen Sie in seinem spannenden Essay.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 1/2026 vom 16.01.2026, Seite 3
Das große Rätsel Zeit
Das große Rätsel Zeit
Wie frei sind wir, die Zukunft zu gestalten?

Dieses grundsätzliche Nachdenken gehört zum Kern unserer Arbeit. Aber auch, dass wir die aktuelle Weltlage reportieren, analysieren und kommentieren. In dieser Ausgabe schreibt die iranisch-deutsche Journalistin Negin Behkam über die Proteste in Iran, über Menschen, die um der Freiheit willen ihr Leben riskieren. Martin Maier, der Chef des katholischen Hilfswerks Adveniat, analysiert die Lage in Venezuela: Der Machthaber Maduro ist weg, die Angst der Menschen aber bleibt, weil nach wie vor das alte Regime herrscht und Donald Trump nicht die Demokratie stärken, sondern nach den Bodenschätzen des Landes greifen will.

Am 15. Januar 1982 stand in Publik-Forum: »Heiter, oft satirisch soll es künftig auf der letzten Seite jeder Publik-Forum-Ausgabe zugehen« – der »Letzte Brief« war geboren. 44 Jahre lang tat er seinen Dienst, ging an Päpste, Präsidenten, kleine Leute und den lieben Gott persönlich. Nun verabschiedet er sich mit einem wirklich letzten Letzten Brief. Die Form hat sich überholt, finden wir, und es ist besser, sich von ihr zu verabschieden, bevor alle sagen: Das ist aber gar nicht mehr lustig! Künftig wollen wir auf der letzten Seite auf ein besonderes Zitat aus dem jeweiligen Heft hinweisen, als kleine Weisheit auf dem Weg. Und für alle, die das Heft von hinten lesen: als Appetitmacher auf das, was kommt. Der Humor jedenfalls soll uns nicht abhanden kommen.

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Wenn Sie sich über das Papier wundern, auf dem diese Ausgabe gedruckt ist, dann liegen Sie richtig: Schnee und Eis haben eine Papierlieferung zu unserer Druckerei verhindert. So musste man dort mit unterschiedlichen Papierrollen arbeiten. Aber: Es kommt ja auf den Inhalt an.

Ein – wie auch immer – gutes neues Jahr 2026 wünscht

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Personalaudioinformationstext:   Matthias Drobinski ist Chefredakteur von Publik-Forum.
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