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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2019
Der Inhalt:

Inderinnen durchbrechen Tempel-Verbot

vom 11.01.2019
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Seit Jahrhunderten verlangt die Tradition: Frauen zwischen zehn und fünfzig Jahren dürfen den Sabarimala-Tempel im südindischen Kerala nicht betreten. Begründung: Die dort verehrte Gottheit gilt als unverheiratet, und Gläubige fürchteten eine »Verführung«. Nun haben es zwei Frauen im Schutz der Dunkelheit gewagt, einen der heiligsten Schreine der Hindus zu betreten. Damit fordern sie ihr Recht auf Gleichbehandlung ein. Indische Zeitungen berichteten, den zwei Besucherinnen sei es unter Polizeibegleitung gelungen, eine Menge extremistischer Hindus zu umgehen, die seit Wochen den vergoldeten Tempel in eine Festung verwandelt hatten, nachdem das Oberste Gericht im September 2018 das Besuchsverbot für Frauen aufgehoben hatte. Die Praxis verstoße gegen die von der Verfassung garantierte Gleichbehandlung von Männern und Frauen. Die beiden in schwarze Tücher gehüllten Frauen betraten das Heiligtum nicht über die 18 Stufen, die die Gläubigen normalerweise gehen, sondern wurden über einen Hintereingang in das Gebäude gebracht. Nachdem Videoaufnahmen von ihrem Besuch publik wurden, kam es am Tempel zu Protesten. Hindu-Priester sperrten das Gotteshaus für ein Reinigungsritual.

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