Handyverbot in der Schule
»Es gibt mehr echtes Miteinander«

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Publik-Forum: Herr Henninger, an Ihrem Gymnasium gilt seit vergangenem Herbst ein verschärftes Handyverbot. Was heißt das?
Jens Henninger: Private Handys müssen während der gesamten Schulzeit ausgeschaltet und – das ist neu – in der Schultasche oder dem Schließfach bleiben. Sobald ein Handy sichtbar ist – etwa in der Hosentasche –, Kopfhörer getragen werden oder Musik zu hören ist, gilt das als Nutzung. Dann wird das Gerät eingesammelt. Das Verbot gilt auf dem gesamten Schulgelände, also auch auf dem Schulhof, und für alle Jahrgänge von Klasse fünf bis zum Abitur.
Gibt es Ausnahmen?
Henninger: Sehr begrenzte. Für die Oberstufe gibt es eine Sonderregel: In Freistunden und in der Mitt
Jens Henninger ist Schulleiter der Bischof-Neumann-Schule, eines Gymnasiums in katholischer Trägerschaft, in Königstein im Taunus.





Ullrich Herzau 13.03.2026:
Die Schülerinnen und Schüler der Bischof-Neumann-Schule im Taunus sind nur zu beneiden. Hätte ich Kinder, würde ich sie inzwischen auch nur auf eine Schule schicken, auf der es ein so striktes Handyverbot gibt. Ein Smartphone wird nun einmal in den meisten Fällen nicht für wissenschaftliche und lernfördernde Zwecke eingesetzt, sondern eher für Spiel, Spaß und leider wohl immer mehr Mobbing untereinander. Fast noch schlimmer zu bewerten ist der digitale Fußabdruck, den jede und jeder hinterlässt, um damit Big Data vor allem in China und Übersee zu füttern. Hier fehlt es massiv an Aufklärung! Den Preis, den man mit Nutzung dieser auf andere Weise zahlt, sollte man zumindest kennen. Hier braucht es wiederum aber auch Lehrkräfte, die das – am besten in einem Extrafach – vermitteln!