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Die grenzenlose Gesellschaft

Viktor Orbán in Ungarn, Marine Le Pen in Frankreich, die AfD in Deutschland – und jetzt auch noch Norbert Hofer in Österreich: Gerade in Zeiten, in denen nationale Grenzen immer unwichtiger werden, gewinnt nationalistische Politik immer mehr Anhänger. Wie ist dem beizukommen?
von Markus Dobstadt vom 21.05.2016
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Die Welt ist durch und durch vernetzt: Das bringt viele Vorteile, doch die Globalisierung schürt zugleich Ängste und hat Verlierer. Wer kümmert sich um sie?  (Foto: iconimage/Fotolia)
Die Welt ist durch und durch vernetzt: Das bringt viele Vorteile, doch die Globalisierung schürt zugleich Ängste und hat Verlierer. Wer kümmert sich um sie? (Foto: iconimage/Fotolia)
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Am 22. Mai könnte Norbert Hofer von der rechtspopulistischen FPÖ in Österreich Geschichte schreiben und als erster FPÖ-Politiker Bundespräsident in der Alpenrepublik werden. In der Stichwahl, bei der er gegen den unabhängigen Kandidaten und Ex-Grünenchef Alexander Van der Bellen antritt, gilt er als Favorit. Ein weiteres Land könnte damit Richtung rechts rücken – nach Ungarn und Polen. In Deutschland würde die AfD, wäre jetzt Bundestagswahl, laut ZDF-Politbarometer 13 Prozent der Stimmen bekommen. Die Nationalisten sind europaweit auf dem Vormarsch. Und das, obwohl die Welt immer internationaler wird und Grenzen immer weniger eine Rolle spielen.

Siehe Internet: Die Zahl der Dienste, mit denen man Bilder, Vi

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Carola Cieplik 26.05.2016:
Lieber Herr Dobstadt, das ist keine Bewegung derer, die nur einfach Lösungen suchen und nur schwarz-weiß denken! Das ist das natürliche Bedürfnis der Menschen nach Strukturen, in denen sie das Gefühl haben, Einfluß auf ihre Lebensbedingungen zu haben, mitgestalten zu können, was ja auch gut und richtig ist! Moderne Staaten, die EU und natürlich die Globalisierung geben den Menschen das Gefühl, völlig machtlos zu sein, gegen beinflußte Politiker, aber auch gegen die reichen Konzerne, die alles nach ihren Bedürfnissen prägen wollen. Offene Grenzen für Reisende: Super! Neugierde auf Fremdes: Toll! Aber auch, den Menschen und der Umwelt zuliebe, wieder eine regionalere Wirtschaft, die den Export von Dingen, die es an vielen Orten gibt (frische Lebensmittel, Autos u.a.), vermeidet und die Menschen ermutigt, wieder mitzugestalten!
Dies schreibt Ihnen jemand, der in Pegida & Co. sicherlich KEINE Lösung sieht.

Georg Lechner 24.05.2016, 17:40 Uhr:
Hofer ist es nun doch nicht geworden - allerdings knapp. Schon im ersten Wahlgang bekam er (wie auch Alexander van der Bellen und Irmgard Griss) viele Stimmen von Wähler_innen, die bei NR-Wahlen vermutlich weiterhin VP oder SP wählen werden. Das markante Stadt/Land - Gefälle lässt vermuten, dass dort, wo viele Geringverdiener wohnen (in Kleingemeinden so um 1000 - 5000 Einwohnern), deren Reallohnverluste in den letzten Jahrzehnten schlagend wurden (je niedriger das Einkommen, desto stärker die Reallohnverluste).
Neben dieser Gerechtigkeitsfrage braucht es auch eine Begrenzung der Wahlkampfausgaben. Mit einer Inseratenflut in den Rinnsteinblättern (zu 50 bis 100 % aus Werbeeinnahmen finanziert) beeinflussen die reichen Gönner der Rechtspopulisten letztlich die redaktionelle Linie (sie spielen die Themen der Rechtspopulisten). In wessen Interesse dann die Gesetze bei einer Regierungsbeteiligung der Rechten gemacht werden, hat die Ära Schüssel (2000 - 2006) deutlich gezeigt.

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