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Das Signal der Piraten

Die Newcomer könnten bei der Wahl im kommenden Jahr in den Bundestag einziehen. Die Politiker lehren sie schon jetzt das Fürchten. Die »Generation 2.0« sprengt eine verkrustete Parteienkultur
von Eva-Maria Lerch vom 14.04.2012
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Die mit dem Internet aufgewachsenen jungen Erwachsenen finden sich  in den Ritualen und Prozeduren der etablierten Parteien nicht wieder: die Piraten füllen diese Lücke (Foto: pa/dpa/Becker)
Die mit dem Internet aufgewachsenen jungen Erwachsenen finden sich in den Ritualen und Prozeduren der etablierten Parteien nicht wieder: die Piraten füllen diese Lücke (Foto: pa/dpa/Becker)
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Erschreckt und einigermaßen ratlos starren Politiker auf die neuesten Umfragen: Die Piratenpartei liegt derzeit bei zwölf Prozent. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden siebzig Piraten das Parlament entern und dort die drittstärkste Fraktion bilden. Damit liegt die neue Partei jetzt weit vor der FDP, der Linken und auch vor den Grünen.

Woher kommt diese gewaltige Zustimmung für die junge Gruppierung mit dem schrillen Namen? Wie können sich nur so viele Wähler für eine Partei aussprechen, deren Programm mit wenigen Schlagworten wie »Transparenz« und »freies Internet« hantiert und noch nicht mal fertig erarbeitet ist? Dass die Piraten weder als Bürgerschrecke noch als politisch Verwirrte, sondern durchaus freundlich und gebildet daher kommen, macht den Umgang mit ihnen nicht leichter. Haben wir denn nicht ohnehin sc

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Mirko Hein 29.08.2012:
Parteien dienen der politischen Willensbildung....so habe ich es jedenfalls gelernt.

Die etablierten Parteien haben es versäumt, sich nach Erreichen ihrer Ziele wieder zu verabschieden. Wer an seinen Stühlen klebt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er in Frage gestellt wird.

Unsere institutionelle Demokratie hat eines bitter nötig: Flexibilität!

Auch wenn ich mit den Zielen der Piraten nicht übereinstimme, so finde ich das Ansinnen - Mehrheiten zu finden - absolut in Ordnung.

Heinz Pütter 29.08.2012:
Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient", befand der französische Philosoph und Politiker Joseph Marie de Maistre (1753-1821). Kaum jemand mag ihm widersprechen.
Die Politik bewegt sich nur, wenn sich die Menschen bewegen.
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus!
Wenn wir als Volk so wenig Interesse zeigen wie bisher, werden sie mit uns machen was sie wollen: http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/article-angela-merkel-ein-irrtum-66648841.html
Deshalb unterstütze ich die Piratenpartei, alle anderen Parteien waren an der Regierung und haben uns dahin gebracht wo wir heute sind, und es sieht nicht gut aus, muss es noch schlimmer kommen, bis zum totalen Zusammenbruch der Systeme?

http://www.facebook.com/pages/Piratenpartei/329650587090813

Hanna Leinemann 29.08.2012:
Mich lehren die Piraten auch das Fürchten. Ohne um politische Inhalte zu wissen, wähle ich doch keine Partei, nur, weil sie so etwas wie eine direkte Demokratie einführen will. Wofür will sie es denn haben? Soll etwa - sofern es die Mehrheit will - wieder die Todesstrafe eingeführt werden? - So erfrischend dieser Wind ist, so sehr ich allen politischen Parteien empfehle, ihre Strukturen zu überdenken, so sehr ist es mir als Ziel einer politischen Partei zu wenig.

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