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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2019
Höhenglück
Warum uns die Alpen so faszinieren
Der Inhalt:

Menschliche Organe im Tier züchten?

von Viola Rüdele vom 31.08.2019
Wieviel Schwein darf’s sein? Der Moraltheologe Jochen Sautermeister über ethische Probleme bei Xenotransplantationen
(Illustration: pa/Estiot)
(Illustration: pa/Estiot)

Publik-Forum: Herr Sautermeister, was sind Xenotransplantationen?

Jochen Sautermeister: Das sind Transplantationen, bei denen Zellen, Gewebe oder Organe von einer Art von Lebewesen auf eine andere übertragen werden, etwa ein Schweineherz in einen Menschen; Letzteres könnte schon in wenigen Jahren geschehen. Die Tiere werden genetisch so verändert, dass die sogenannten Xenotransplantate vom Empfängerorganismus möglichst nicht abgestoßen werden.

Was ist neu an den Forschungen in Japan?

Sautermeister: Im Unterschied hierzu wollen die Forscher Bauchspeicheldrüsen in Tieren züchten, indem sie in die frühen Embryonen gentechnisch veränderte menschliche Stammzellen einsetzen, die dieses Organ bilden sollen. Neu ist die staatliche Genehmigung, dass Versuchstiere mit einem artfremden Organ nun ausgetragen werden dürfen. Bislang mussten die Tiere im Muttertier getötet werden.

Warum löst das bei einigen Jubel, bei anderen Grauen aus?

Sautermeister: Bei den einen überwiegt die Hoffnung, dass damit dringend benötigte Organe gewonnen werden. Abgesehen von Horrorfantasien befürchten andere, dass Mensch-Tier-Mischwesen entstehen, die Grenze zwischen Mensch und Tier durchlässig wird und man nicht weiß, wie damit umzugehen ist.

Wie bewerten Sie die Experimente ethisch?

Sautermeister: Noch geht es um Grundlagenforschung. Eine klinische Anwendung ist noch Jahrzehnte entfernt. Es gibt viele ethische Fragen. Zentral ist: Was macht den Menschen als Menschen aus? Wo gibt es Gren

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