Familienunternehmer und AfD
Bröckelnde Brandmauer

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Es ist eine gute Nachricht, dass der Wirtschaftsverband »Die Familienunternehmer« nun die Einladung an AfD-Vertreter zu einem parlamentarischen Abend als einen Fehler bezeichnet. Und doch ist diese gute Nachricht nur mit Vorsicht zu genießen. Erst auf massiven öffentlichen Druck und Austrittsdrohungen hin rang sich Marie-Christine Ostermann, die Präsidentin der Familienunternehmer, zu diesem Schritt durch, nachdem sie Ende November noch die Brandmauer zur AfD hin für gescheitert erklärt hatte.
Es bleibt zu befürchten, dass der vergleichsweise kleine Wirtschaftsverband nicht der einzige bleibt, der versucht ist, sich mit der stärker werdenden neuen Rechten zu arrangieren. Auch mit Blick auf die Bundestagswahl in drei Jahren, bei der die AfD als stärkste oder zweitstärkste Kraft im Parlame




Manfred Flerus 16.01.2026:
Das möge mir jetzt doch bitte jemand plausibel erklären. Da wurde 2019, insbesondere als Reaktion auf die Ergebnisse der MHG-Studie, in der es um den sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester ging, von der Deutschen Bischofskonferenz der synodale Weg beschlossen, der Reformen anstoßen sollte, um die systemischen Ursachen für Missbrauch aufzuarbeiten und die Kirche durch mehr Synodalität, also gemeinsames Beraten und Entscheiden von Bischöfen und Laien, zu erneuern. Herausgekommen ist letztlich eine Synodalkonferenz, in der Laien das Recht haben, mit den Bischöfen gemeinsam darüber zu beraten und zu entscheiden, wie der relativ geringe Betrag von circa 129 Millionen Euro, der von den Bistümern für überdiözesane Aufgaben bereitgestellt wird, verwendet wird. Da kann ich beim besten Willen keinen Zusammenhang mehr erkennen. Wer will denn da wen eigentlich für dumm verkaufen?
Georg Lechner 05.12.2025, 18:40 Uhr:
»gegen die Interessen des deutschen Mittelstands und zum Schaden des Standorts Deutschland aufgestellt«. Es ist immer die Frage, wer sich durchsetzt, die längerfristige Perspektive oder kurzfristige Besitzstandswahrung. Analoges wie für die AfD gilt auch für die FPÖ in Österreich, auch sie hat sich gegen die Erfordernisse einer starken Wirtschaft positioniert. Wenigstens haben das der vorige ÖVP - Chef Nehammer und dann doch auch der Jetzige - Stocker - erkannt. Nehammer ist nach dem Scheitern der ersten Koalitionsverhandlungen mit PÖ und Neos zurückgetreten, weil er nicht mit den Blauen koalieren wollte. Stocker hat angesichts des rüden Auftretens von FPÖ- Chef Kickl schließlich die Reißleine gezogen, gegen die Position der Unternehmerverteter, die auf eine Koalition mit der FPÖ gedrängt haben.