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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2019
Der Inhalt:

»Ich will weg vom eigenen kleinen Ego«

Der Schriftsteller und Weltbürger Ilija Trojanow wandert zu Fuß über die Kontinente, fastet mit Hindus, betet mit Muslimen – und erkennt in der Vielfalt der Religionen einen Gottesbeweis. Ein Leib-und-Seele-Gespräch
von Eva-Maria Lerch, Wolfgang Kessler vom 10.03.2019
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Richtig Reisen nach Ilija Trojanow (Foto rechts) heißt, allein, zu Fuß und mit leichtem Gepäck unterwegs zu sein  (Fotos: Cultura Creative (RF) / Alamy Stock Photo; Yvonne Schwehm Ypspunkt.de)
Richtig Reisen nach Ilija Trojanow (Foto rechts) heißt, allein, zu Fuß und mit leichtem Gepäck unterwegs zu sein (Fotos: Cultura Creative (RF) / Alamy Stock Photo; Yvonne Schwehm Ypspunkt.de)
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Publik-Forum: Herr Trojanow, Ihr Bestseller »Der Weltensammler« beschreibt die Reisen eines britischen Offiziers im 19. Jahrhundert. Sind Sie selbst ein Weltensammler?

Ilija Trojanow: Als Flüchtlingskind, das auf verschiedenen Kontinenten aufgewachsen und bis heute viel in der Welt unterwegs ist, braucht man leichtes Gepäck. Da wird man nicht zum Sammler, jedenfalls nicht im materiellen Sinne. Man kann heute auch keine Welten mehr sammeln, weil wir eine Verengung des Planeten haben. Anders als im 19. Jahrhundert erleben wir heute nur noch eine Welt – in verschiedenen Variationen. Insofern ist der Plural nicht mehr angebracht.

Sie sind in Bulgarien geboren und mit Ihren Eltern nach Deutschland geflohen. Sie haben in Nairobi gelebt

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