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Von wegen Superfrauen

Französinnen vereinbaren scheinbar spielerisch Beruf und Familie – so das Klischee. Die Realität sieht häufig anders aus
von Karin Finkenzeller vom 08.03.2019
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Irgendwann hatte Myriam Levain genug vom Druck und den ständigen Fragen: Sie buchte eine Reise nach Barcelona. Seit gut einem Jahr hat die 36-jährige Französin dort im Gefrierschrank einer Kinderwunschklinik 13 Eizellen liegen. »Das gibt mir ein paar Jahre Aufschub«, sagt sie. Aufschub in einem Land, dessen Frauen nach gängiger Darstellung mit französischer Leichtigkeit Beruf, Haushalt und Kindererziehung meistern?

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