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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2022
Von Natur aus gerecht?
Ein Streitgespräch über Klima, Armut und die Würde des Menschen
Der Inhalt:

Depression
Ich kann es nicht ändern

von Barbara Tambour vom 22.11.2022
Meinen Mann verlor ich an die Depression. Er beging Suizid. Daran sind niemals die Angehörigen schuld, heißt es. Es dauerte lange, bis ich das denken und fühlen konnte.
Wie schaffen wir es, mit der Krankheit Depression zu leben? Hätte diese Frage geholfen? Wäre er dann noch da? Fragen, die die Ehefrau nach dem Suizid ihres Mannes stellt. (Foto: Sofya / Photocase)
Wie schaffen wir es, mit der Krankheit Depression zu leben? Hätte diese Frage geholfen? Wäre er dann noch da? Fragen, die die Ehefrau nach dem Suizid ihres Mannes stellt. (Foto: Sofya / Photocase)
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Dieses Jahr wurde ich 50 – und damit älter, als mein Mann je war. Er starb mit 49. Er beging Suizid. Als ich ihn vor 31 Jahren kennenlernte, war er kurz zuvor in einer psychiatrischen Klinik gewesen, wegen Depressionen. Die Depression hat uns begleitet, mal mehr, mal weniger. Ging es ihm schlechter, war er erschöpft und brauchte viel Ruhezeit. Gleichzeitig stellte er dann Stacheln nach außen auf und war schroff, um seinen Schmerz nicht zu zeigen.

Er hat sich therapeutische Hilfe geholt und auch Antidepressiva verschrieben bekommen. Ich sehe ihn vor mir, wie er auf dem Sofa liegt und ausstrahlt, dass das Leben an sich zu anstrengend ist.

Auf der anderen Seite hat er das Leben genossen, war kultur- und literaturbegeistert, hat mit Leidenschaft gegärtnert und gerne mit uns

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