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auf der Zielgeraden

Am Stock oder mit Rollator, mit alten und neuen Hüften, frischen Herzklappen und Gedächtnislücken. Mit Humor und Dankbarkeit.
von Annelie Keil vom 22.10.2024
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Mit der Pensionierung vor 20 Jahren habe ich beim morgendlichen Einstieg in den nächsten Alltag schleichend und grundlos mindestens eine Stunde verloren. Keine Gewohnheit war anders geworden. Ich kam einfach später im Tag an, trödelte unbewusst und brauchte offenbar eine andere Zeitplanung. Ich verlor schneller die Balance und musste im Umgang mit Ungeduld, gewohntem Tempo und alten Effektivitätsgedanken Schritt für Schritt widerwillig in die Langsamkeit, Andersartigkeit und Fragilität des Alters hineinwachsen. Der Rat, man sei so jung, wie man sich fühlt, ist ein billiger Trost.

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