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Am Ende das Grab

Meine Pilgererfahrungen auf dem Weg nach Santiago de Compostela.
von Klaus Hofmeister vom 22.10.2024
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Ja, ich habe es auch getan. Wie so viele. Ich bin zusammen mit einem Freund nach Santiago de Compostela gepilgert. Auf dem noch nicht so überlaufenen »kleinen portugiesischen« Weg. Vom Start in Porto aus waren es zwölf Tage oder 250 Kilometer auf dem Jakobsweg. Obwohl wir im Juli unterwegs waren, war es nicht zu heiß. Morgens schirmte oft noch ein wenig Seenebel die Sonne ab, nachmittags war der Himmel dann meist strahlend blau. Ich war überrascht, wie üppig grün diese Küstenlandschaft ist, wohl durch den nahen, kühlen Atlantik. Wir wanderten durch eine schlichte, bäuerlich geprägte und auf zurückhaltende Weise schöne Landschaft. Ein Weg ohne die spektakulären, aber auch anspruchsvollen Bergpassagen der Pyrenäenroute. Meist sind wir früh um sechs aufgebrochen, dann zwei Stunden gewandert, um acht haben wir uns ein Frühstück gegönnt, wanderten weiter bis zum Mittag, und nach einer Siesta war es dann nicht mehr weit bis zum Etappenziel.

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Schlagwort: pilgern
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