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Jesus fragt: Was soll ich dir tun?

Kampf und Kontemplation. Das sind die beiden Pole, zwischen denen sich das christliche Leben für Frère Roger spannen sollte. Das Begriffspaar ist eine populäre Kurzform für ein sozial waches und spirituell geprägtes Leben im Geist des Jesus von Nazareth geworden. Drei Autoren sagen, was das für sie bedeutet
vom 25.08.2016
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»Heute können sich die Christen nicht der Nachhut der Menschheit anschließen. Sie können sich keine nutzlosen Kämpfe leisten, in denen sie sich selbst festfahren. Wo darum gekämpft wird, den Stimmen der Verborgenen Gehör zu verschaffen und auf die Menschen aufmerksam zu werden, auf die niemand hört, ist der Platz der Christen in den ersten Reihen, im Kampf für die Befreiung aller Menschen. Ebenso stark erahnen die Christen zur gleichen Zeit, auch wenn sie das Schweigen Gottes umgibt, eine andere wesentliche Wirklichkeit: Der Kampf für die Menschen und an deren Seite findet seine Quellen in einem anderen Kampf, der immer stärker in ihrem Innern geschieht, dort, wo kein Mensch dem andern gleicht. Dort, wo wir am Tor zur Kontemplation stehen. Kampf und Kontemplation: Lassen wir uns so weit führen, bis sich unser ganzes Lebens zwischen diese beiden Pole spannt?«Frère Roger, Kampf und Kontemplation.

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