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»Das ist wie nach Hause kommen«

Die Stille und der Gesang der Taizé-Gottesdienste werden auch in den Heimatgemeinden gesucht
von Andrea Seeger vom 25.08.2016
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Die vielen Teelichter auf den Altarstufen verbreiten ein warmes Licht in der Kirche. Es dauert seine Zeit, bis alle angezündet sind. Eine junge Frau links an der Seite wird die Lieder anstimmen. Vorher läuten noch minutenlang die Glocken, als hätten sie etwas Besonderes anzukündigen. Musik von einer CD stimmt ein auf den Taizé-Gottesdienst. Das erste selbst gesungene Lied ist das bekannte »Laudate omnes gentes«. Die Besucher wiederholen vier Minuten lang diesen meditativen Lobpreis. Es folgt – ebenfalls mehrere Minuten lang – »Jesus, remember me« und »Bei Gott bin ich geborgen«. Eine Frau aus dem Vorbereitungsteam liest einen Psalm, es folgt ein »Halleluja«, eine andere Teilnehmerin fährt mit der Lesung fort. Stille. Fürbitten. Kyrie Eleison. Das »Vaterunser« gesungen. Gebet. Segen. »Frieden, Frieden« und »In manus tuas, Pater«: das Programm des Taizé-Gottesdienstes in der Bad Homburger Gedächtniskirche, kurz zusammengefasst.

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