Liebe Leserinnen, liebe Leser,
es fällt mir schwer, dieses Editorial zu schreiben. Wie gerne hätten wir in der Redaktion
Ihnen leichte, fröhliche Sommergeschichten erzählt, passend zu den Ferien. Aber manchmal lastet Schwere auf dem Leben eines einzelnen Menschen, auf dem Leben einer
Gesellschaft und auf dem Leben der ganzen Welt. Wir befinden uns seit Monaten in einem Ausnahmezustand, und niemand weiß, wie lange noch. Corona hat die Welt im Griff.
Ein Kind malte ein Gespenst namens Corona. Mit krakeliger Schrift fügte es hinzu:
»Es macht uns Angst, es macht uns krank, es macht uns arm, es tötet uns.« Wie traurig, dies von einem Kind zu hören.
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